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Basketball-Trainer treffen sich online über die SNCZ-Grenzen

Dresden, 24.02.2021 – Obgleich die Grenzen zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik jüngst wegen der anhaltenden Corona-Pandemie geschlossen werden mussten, freuen sich die Basketballklubs der Dresden Titans, SLUNETA Usti nad Laben, des BC Ottendorf-Okrilla und auch von Slajoj Litomerice über eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung für Ihre Nachwuchstrainer, die sich am vergangenen Montagabend erstmal zu einem grenzübergreifenden Online Meeting trafen. Dabei stellten die vier Partner ihr digitales Umsetzungskonzept für das von der Europäischen Union geförderte SNCZ-Projekt 2020-2022 „BASKET4ALL – Wenn Nachbarn voneinander lernen“ vor.

Ein zentraler Punkt der seit Oktober laufenden deutsch-tschechischen Kooperation liegt in der Aus- und Fortbildung von jungen Trainern, die sich mit erfahreneren Kollegen auf Sachsen und Tschechien regelmäßig treffen sollen. „Ursprünglich hatten wir geplant, dass sich unsere Trainer quartalsweise in Sachsen bzw. Tschechien zu einem persönlichen Austausch treffen“, erklärt Projekt Manager Gert Küchler. „Da sich jedoch seit November abgezeichnet hat, dass solche Meetings in der aktuellen Lage nicht möglich sein werden, haben wir über den Jahreswechsel unser Konzept überarbeitet und eine digitale Variante unseres geplanten deutsch-tschechischen Trainer-Austauschs entworfen. “

Etwa 30 Übungsleiter aus Sachsen und 20 Trainer aus Tschechien folgten am Montagabend dem Aufruf zu einem 90-minütigen Zoom-Call. Mit dabei waren auch einige Gasthörder des Universitätssportklub oder der Bezirksauswahlmannschaften Dresdens sowie der Vereine aus Decin und Teplice, die ebenfalls an dem Projekt teilnehmen möchten. So ist nunmehr angedacht, dass sie die Trainer sich künftig nicht persönlich, sondern online einmal im Monat treffen und dabei zu verschiedenen Themen austauschen. Von Organisationsstrukturen über Kommunikation Strategien bis hin klassischen Trainingsinhalten und der Persönlichkeitsentwicklung junger Athleten wird möglichst viel thematisiert.

„Angedacht ist, dass wir nunmehr die Trainer auf möglich kleine Gruppen von max. 8 Personen aufteilen, die dann von jeweils einem deutschen und einem tschechischen Mentor betreut und moderiert werden“, erklärt Küchler einige Einblicke. Dabei sollen die Teilnehmer bei den monatlichen Treffen in kurzen Referaten möglichst praktische Themen vorstellen, wo dann im Nachgang in der Gruppe über Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutiert wird. „Zum Beispiel sollen uns Trainer aus Usti und Litomerice erläutern, wie Sie ihre Feriencamps organisieren oder welche Schwerpunkte sie beim Training des Dreipunktewurf in welchen Altersklassen legen. Denn uns ist aufgefallen, dass in den Jugendmannschaften oftmals die tschechischen Kinder mehr werden und so auch mehr treffen als unsere Kids“, erklärt Küchler. „Die deutsche Seite wird bspw. dagegen ihre Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten vorstellen, die in Tschechien nicht so intensiv ausgebaut ist.“

HINWEIS: Start der regelmäßigen Online Meetings für Coaches ist im März. Wer noch Interesse hat, kann sich gern via E-Mail an sncz@dresden-titans.de noch anmelden.

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